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Lieferservice · Vergleich 2026

Lieferplattform oder
eigene Lösung?

Lieferando, Uber Eats und Wolt bieten Reichweite — aber zu welchem Preis? Wir rechnen durch was die Provisionen wirklich bedeuten und ab wann sich eine eigene Lieferstrategie mehr lohnt.

Hinweis: Einige Links sind Affiliate-Links — für dich entstehen keine Mehrkosten.
⚠️

Was die Plattformen dir nicht auf die Nase binden

Lieferando und Uber Eats nehmen im Schnitt 25–30% Provision auf jeden Bestellwert. Bei einem Restaurant mit 30% Wareneinsatz und 30% Personalkosten bleibt nach Plattform-Provision oft nichts übrig. Bevor du Lieferung als Umsatzbringer planst, rechne durch — wir helfen dir dabei.

Die Plattformen im Vergleich

Lieferando, Uber Eats
& Wolt

Was kosten die Plattformen wirklich — und was bieten sie im Gegenzug?

🇩🇪 Marktführer Deutschland

Lieferando

Größte Lieferplattform in Deutschland — hohe Reichweite, aber hohe Provision

  • Marktführer in DE — größte Reichweite und Kundenbasis
  • Eigene Lieferfahrer über Lieferando Logistics möglich
  • Direkte Kassensystemanbindung (Orderbird, SumUp u.a.)
  • Provision: ca. 13–30% je nach Vertrag und Modell
  • Kein direkter Kundenkontakt — Daten gehören der Plattform
  • Preisparität-Klausel: oft kein niedrigerer Preis auf eigenem Kanal erlaubt
Provision ca. 13–30% pro Bestellung
Internationaler Anbieter

Uber Eats

Stark in Großstädten — eigenes Kurierzentrum, gute App-Erfahrung für Gäste

  • Sehr gute App-Usability — hohe Konversionsrate bei Gästen
  • Werbemöglichkeiten innerhalb der Plattform
  • Uber One Mitglieder werden bevorzugt ausgespielt
  • Provision: ca. 25–30% + Marketing-Zusatzkosten möglich
  • Schwächere Abdeckung außerhalb der Top-10-Städte
Provision ca. 25–30% pro Bestellung
Stärker in AT & CH

Wolt

Premium-Positionierung, stark in Österreich und der Schweiz, wächst in DE

  • Gutes Onboarding und Restaurant-Support
  • Premium-Marken-Image — höherwertiges Kundensegment
  • Wolt Drive: eigene Lieferlogistik buchbar
  • Provision: ca. 25–30% variabel
  • In Deutschland noch geringere Reichweite als Lieferando
Provision ca. 25–30% pro Bestellung
Alternative

Eigene Lieferung —
wann lohnt sie sich?

Eigene Online-Bestellung + eigene Fahrer oder Lieferdienst-Integration. Höherer Aufwand, aber 100% der Marge bleibt.

⭐ Empfehlung Eigenlösung

Flipdish

Eigene Bestell-App und Website-Bestellung ohne Plattform-Provision

  • Eigene App im App Store mit deinem Restaurant-Branding
  • Online-Bestellung direkt auf deiner Website
  • Flat-Fee statt Provision — keine Kürzung pro Bestellung
  • Stammgäste-Push-Benachrichtigungen und Marketing-Tools
  • Integration mit gängigen Kassensystemen
Monatliche Flat-Fee · Demo anfragen

Orderfox / eigenes Bestellsystem

Schlankes Bestellsystem direkt integrierbar in deine bestehende Website

  • Kein App-Store-Abhängigkeit — läuft im Browser
  • QR-Code-Bestellung für Tisch und Abholung
  • Günstiger Einstieg für kleine Betriebe
  • Stripe-Payment-Integration inklusive
Ab €29/Monat
Kostenrechnung

Was bleibt von
€30 Bestellwert übrig?

Beispielrechnung: Bestellwert €30, Wareneinsatz 30%, Verpackung €1,50.

Kanal Bestellwert Provision / Kosten Verpackung Wareneinsatz Verbleibend
Lieferando (30%) €30,00 −€9,00 −€1,50 −€9,00 €10,50
Uber Eats (28%) €30,00 −€8,40 −€1,50 −€9,00 €11,10
Eigene Bestellung (Flat-Fee) €30,00 −€1,00* −€1,50 −€9,00 €18,50

* Anteilige Flat-Fee bei 300 Bestellungen/Monat à €29 Systemkosten. Personalkosten für Lieferung nicht enthalten.

Häufige Fragen

FAQ — Lieferservice

Sollte ich auf Lieferando, Uber Eats oder beide setzen? +

Kommt auf deine Stadt und dein Konzept an. In Deutschland ist Lieferando Marktführer — dort solltest du präsent sein wenn du Lieferung machst. Uber Eats lohnt sich zusätzlich in Berlin, Hamburg, München und anderen Großstädten. Wolt ist besonders interessant für Österreich und die Schweiz. Starte mit einer Plattform, beobachte die Zahlen, dann entscheide ob eine zweite sinnvoll ist.

Darf ich auf Lieferando teurer sein als im Restaurant? +

In der Regel ja — du kannst auf den Plattformen eigene Lieferpreise setzen, die die Provision einkalkulieren. Die umstrittene Preisparität-Klausel (die verbieten würde, auf der eigenen Website günstiger zu sein) wurde in vielen EU-Ländern durch Regulierung eingeschränkt. Prüfe jedoch immer die aktuellen Vertragsbedingungen, da sich diese ändern können.

Ab wann lohnt sich eine eigene Bestell-App? +

Faustregel: Ab ca. 200–300 Lieferbestellungen pro Monat wird eine eigene Lösung (wie Flipdish mit monatlicher Flat-Fee) günstiger als die Provisionsmodelle. Der entscheidende Hebel ist aber nicht nur der Preis — sondern dass du Kundendaten, Stammgastbeziehungen und dein Branding behältst. Plattformen geben dir keine Gästedaten.

Wie soll ich Lieferpreise kalkulieren? +

Starte von deinen Restaurantpreisen und addiere die Provisionskosten plus Verpackungskosten auf. Bei 30% Provision auf €12 Gericht: der Break-Even-Lieferpreis liegt bei ca. €17,50 (bei gleichem Wareneinsatz). Viele Gastronomen senken dazu ihren Wareneinsatz für die Lieferkarte (einfachere Gerichte) um die Margen tragbar zu machen.