Detailanalyse
Jedes System — im echten Tagesgeschäft.
Alle fünf Systeme über mehrere Wochen getestet, von der Mise en place bis zum Abendservice. Keine Demo-Sessions. Keine Showroom-Mitarbeiter. Mittagsservice mit voller Brigade.
9.2/ 10
Orderbird wurde von Grund auf für die Gastronomie entwickelt — und das zeigt sich im Tagesgeschäft: intuitive Tischverwaltung, direktes Wareneinsatz-Tracking und ein Bondrucksystem, das auch bei einer vollen Brigade in der Rushhour zuverlässig läuft. Die iPad-App ist so ausgelegt, dass sie kein langes Onboarding erfordert — neues Personal ist innerhalb einer Schicht eingelernt.
Vorteile
- Speziell für Gastronomie entwickelt — Tischplan, Splitbill, Modifier alles nativ
- TSE-zertifiziert inklusive — keine Zusatzkosten, keine Eigenbasteleien
- Exzellenter deutscher Support — erreichbar auch während des Abendservices
Nachteile
- Ausschließlich iPad — kein Android-Support
- Multi-Location-Funktionen erst ab höherem Paket
8.8/ 10
Lightspeed — ehemals Gastrofix — ist die Enterprise-Lösung für Betriebe mit mehreren Standorten oder komplexen F&B-Strukturen. Die Reporting-Tiefe ist im Marktvergleich unübertroffen: RevPAR-Tracking, automatisierter Wareneinsatz-Abgleich, detaillierte Auslastungsberichte nach Schicht. Für Einzelgastronomen ist der Funktionsumfang oft mehr als nötig.
Vorteile
- Multi-Location-Management nativ — ideal für Ketten und Gruppen
- Tiefes Reporting & Analytics — Wareneinsatz, Auslastung, F&B-KPIs
- Starke API — Anbindung an ERP, PMS und Lieferando möglich
Nachteile
- Höhere Einstiegshürde — Onboarding dauert länger als bei Wettbewerbern
- Preis steigt schnell bei zusätzlichen Modulen
8.4/ 10
Gastronovi ist das stärkste All-in-One-System im Vergleich: eigenes Reservierungssystem, Online-Bestellung, Kassensystem und Warenwirtschaft unter einem Dach. Wer mehrere Systeme konsolidieren und den Administrationsaufwand im Tagesgeschäft senken will, findet hier die beste Gesamtlösung — gerade für Betriebe mit aktiver Stammgäste-Pflege.
Vorteile
- Eigenes Reservierungssystem inklusive — kein separates Tool nötig
- Warenwirtschaft & Wareneinsatz direkt integriert
- Online-Bestellung & Lieferung out-of-the-box
Nachteile
- Teuerster Einstieg im Vergleich — lohnt erst ab mittlerer Betriebsgröße
- Komplexität kann für kleine Betriebe überwältigend sein
8.1/ 10
Tillhub punktet als einziger Anbieter im Vergleich mit echter iPad- und Android-Kompatibilität — ideal für Betriebe, die bereits Android-Hardware im Einsatz haben oder flexibel bleiben wollen. Der Deutschland-Fokus zeigt sich in einer durchgängig deutschen Oberfläche ohne Übersetzungslücken. Solide Wahl für Gastropubs, Cafés und Bistros.
Vorteile
- iPad & Android — volle Hardware-Flexibilität
- RKSV-konform für Österreich — starke Deutschland-Abdeckung
- Übersichtliche Schichtberichte und Kassenabschluss-Workflows
Nachteile
- TSE nur optional — muss separat konfiguriert werden
- Reservierungsmodul fehlt nativ
7.9/ 10
SumUp POS ist der günstigste Einstieg im Vergleich und ideal für Imbisse, Food Trucks, Marktstände oder kleine Cafés, die keine komplexe Tischverwaltung brauchen. Das transaktionsbasierte Modell ohne Fixkosten passt gut zu saisonalen Betrieben mit schwankender Auslastung. Für strukturierten Mise-en-place-Betrieb oder eine Brigade mit mehreren Servicestationen stoßt ihr schnell an Grenzen.
Vorteile
- Kein Fixpreis möglich — Einstieg ab 0 € Grundgebühr
- Monatlich kündbar — maximale Flexibilität
- Sehr einfache Bedienung — innerhalb von Minuten einsatzbereit
Nachteile
- Transaktionsgebühren können bei hohem Umsatz teurer werden als Fixmodelle
- Begrenzte Gastro-Features — keine native Tischverwaltung