Gastro-Versicherung — Schutz vor dem Worst Case.
Welche Police Pflicht ist, welche Vertrieb — und worauf du im Kleingedruckten achten musst. Ob ein Versicherer im Schadensfall zahlt, weiß man erst im Schadensfall; wer dir das vorher als Testergebnis verkauft, erzählt Märchen. Was hier steht, sind die Kriterien, an denen du selbst vergleichen kannst.
Was Gastronomen wirklich brauchen.
Nicht jede Police ist gesetzlich vorgeschrieben. Aber jede davon kann im Ernstfall deinen Betrieb retten — oder den Unterschied zwischen Privatinsolvenz und Weiterbetrieb ausmachen.
Betriebshaftpflicht
Die absolut notwendige Grundabsicherung. Deckt Personen- und Sachschäden, die Gästen, Mitarbeitern oder Dritten passieren — rutschiger Boden, heißer Kaffee, Sturz im Eingangsbereich.
100–400 €/Jahr (kleiner Betrieb)Inventarversicherung
Schutz für die Betriebseinrichtung: Küche, Möbel, Technik, Kasse. Greift bei Feuer, Leitungswasser, Einbruch und Diebstahl. Pflicht für Betriebe mit hochwertigem Equipment.
empfohlenBetriebsunterbrechung
Wenn der Betrieb durch Brand, Wasserschaden oder behördliche Schließung stillsteht, laufen Fixkosten weiter. Die BU ersetzt den entgangenen Umsatz — dein finanzieller Puffer.
je nach GrößeRechtsschutz
Streitigkeiten mit Mitarbeitern, Lieferanten, Vermietern sind im Tagesgeschäft Standard. Rechtsschutz übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten — egal wie der Streit ausgeht.
optionalDrei Anbieter — und welcher wirklich liefert.
Unabhängig bewertet. Keine versteckten Kosten. Im Schadensfall zählt nicht der Preis, sondern wer abnimmt, wenn die Spülmaschine die Küche überflutet.
Führender Online-Versicherungsmakler für Gewerbetreibende in Deutschland. Spezialtarife für Gastronomie, kostenlose unabhängige Beratung, vollständig digitaler Abschluss — ohne Papierkram, ohne Vertreter im Wohnzimmer.
Vorteile
- Kostenlose, unabhängige Beratung
- Spezialist für Gastronomie-Tarife
- Schneller digitaler Abschluss
- Vergleich mehrerer Anbieter
Nachteile
- Kein 24/7 Support
Internationaler Gewerbeversicherungs-Spezialist mit starkem Digitalauftritt. Sofort-Police 100 % online — kein Berater nötig, faire und transparente Konditionen für Gewerbe.
Vorteile
- Sofort-Police, 100 % online
- Faire, transparente Konditionen
- Etablierter Gewerbeversicherer
Nachteile
- Kein Gastro-Spezialist
- Allgemeiner Gewerbeversicherer
Deutschlands bekanntestes Vergleichsportal — auch für Gewerbeversicherungen. Marktüberblick auf einen Blick, mehrere Anbieter parallel, schneller Preisvergleich ohne Vorabverpflichtung.
Vorteile
- Marktüberblick auf einen Blick
- Einfacher Preisvergleich
- Bekannte, vertrauenswürdige Marke
Nachteile
- Kein persönlicher Berater
- Kein Gastro-Fokus
Bedarfscheck: Was brauchst DU — und mit welcher Deckungssumme?
Kein Prämienrechner. Prämien hängen an Betriebsart, Umsatz, Mitarbeitern, Deckungssumme und Vorschäden — jede Zahl, die dir jemand ohne diese Angaben nennt, ist geraten. Was dieser Rechner leistet: Er sagt dir, welche Policen dein Betrieb braucht, welche Deckungssummen branchenüblich sind und mit welchen Angaben du in den Vergleich gehst. Damit dauert das Angebot zehn Minuten statt zwei Wochen.
Diese Angaben braucht jeder Vergleich von dir
Die Einstufungen sind Orientierung aus der Branchenpraxis, keine Versicherungsberatung und keine Vermittlung — für eine individuelle Empfehlung brauchst du einen Makler mit Erlaubnis nach § 34d GewO. Deckungssummen sind branchenübliche Größenordnungen, keine Zusage eines Versicherers. Gesetzlich vorgeschrieben ist in der Gastronomie keine dieser Policen.
Und dich selbst? Der Teil, den Gründer vergessen.
Der Betrieb ist versichert, der Gast ist versichert, das Inventar ist versichert. Und wenn du morgen ausfällst? Als Selbstständiger stehst du außerhalb fast aller gesetzlichen Netze, die dich als Angestellten getragen haben. Das merkt man erfahrungsgemäß genau einmal — und dann ist es zu spät.
Beim Schritt in die Selbstständigkeit fällt diese Entscheidung, und sie ist schwer umkehrbar. Freiwillig gesetzlich heißt: Beitrag nach Einkommen, im schlechten Jahr entlastend. Privat heißt: Beitrag nach Gesundheit und Alter, im guten Jahr günstiger, im Alter oft teuer. Rechne beide Wege über zwanzig Jahre, nicht über zwei.
Tarife vergleichen →Der erste festangestellte Mitarbeiter bringt Arbeitsrecht ins Haus. Eine Kündigungsschutzklage kostet dich auch dann Geld und Nerven, wenn du am Ende recht bekommst. Dazu Streit mit Vermieter, Lieferanten oder Bewertungsportalen.
Tarife vergleichen →Für Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung die steuerlich geförderte Variante der Altersvorsorge. Beiträge sind absetzbar, dafür ist das Kapital bis zur Rente gebunden und nicht vererbbar wie ein Depot. Kein Selbstläufer, aber prüfenswert, sobald der Betrieb trägt.
Tarife vergleichen →Das ist Orientierung, keine Versicherungsberatung und keine Vermittlung — für eine individuelle Empfehlung brauchst du einen Makler mit Erlaubnis nach § 34d GewO. Gerade bei Berufsunfähigkeit und Krankenversicherung hängt viel an Gesundheitsfragen, Vorerkrankungen und Vertragsdetails; ein Vergleichsrechner ersetzt dort kein Beratungsgespräch.
Was braucht dein Betrieb wirklich?
Nicht jeder Betrieb braucht alles. Gesetzlich vorgeschrieben ist in der Gastronomie keine dieser Policen — wer dir etwas anderes erzählt, verkauft gerade. Unverzichtbar sind sie trotzdem: Die Betriebshaftpflicht verlangt praktisch jeder Vermieter, und ohne sie haftest du nach BGB unbegrenzt mit deinem Privatvermögen.
FAQ — was Makler nicht erklären.
Die Fragen, die im Vermittler-Gespräch gerne untergehen — und die später im Schadensfall plötzlich relevant werden.
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